Rostock

Reederei darf bei Visaregeln an Konsulat verweisen

Bei Kreuzfahrten passieren Reisende meist gleich mehrere Ländergrenzen. Deutsche und österreichische Passagiere werden von den Reedereien über die geltenden Visabestimmungen aufgeklärt. Für Reisende anderer Nationalitäten gelten andere Regeln.
Kreuzfahrtschiff in Hamburg
Kreuzfahrt-Reedereien müssen Passagiere über Visaregeln informieren. Bei nicht deutschen Urlaubern reicht jedoch ein Verweis auf das zuständige Konsulat. Foto: Axel Heimken
Wenn eine Kreuzfahrt-Reederei bezüglich der Einreisebestimmungen nicht deutscher Urlauber auf das zuständige Konsulat verweist, erfüllt sie ihre Informationspflicht. Ein Reisender anderer Nationalität kann dann nicht ohne Stornogebühren von der Reise zurücktreten, wenn ihm die Mitreise verweigert wird. Das zeigt ein Urteil des Amtsgerichts Rostock (Az.: 47 C 168/17), über das die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift „ReiseRecht aktuell” berichtet. In dem verhandelten Fall hatte die Klägerin eine Kreuzfahrt von Hamburg aus für sich und einen Mitreisenden sowie einen Schüler ...