Johannesburg (dpa/tmn)

Der Lichtanknipser: Künstlerviertel gibt Johannesburg Hoffnung

Viele Jahre dominierte im Stadtzentrum von Johannesburg die Kriminalität. Wer es sich leisten konnte, zog weg - auch die Touristen blieben fern. Das ändert sich jetzt langsam. Auch dank eines besonderen Künstlerprojekts.
Jonathan Liebmann
Rund 300 Kunstwerke finden sich im Museum of African Design ? vom Rennrad bis zum Stuhl, von der Katzenstatue bis zum Porzellan-Ei. Foto: Michael Zehender
Jonathan Liebmann knipst das Licht an. Nicht im wörtlichen, sondern im übertragenen Sinn. Vor fünf Jahren gründete der heute 30-Jährige das Künstlerviertel Maboneng - was übersetzt so viel wie «Ort des Lichts» bedeutet. Johannesburg brauchte damals viel Licht. Eine extrem hohe Kriminalitätsrate, ein Stadtzentrum, das seinen Namen nicht mehr verdiente: Wer es sich leisten konnte, zog ins neue Zentrum Sandton. Zurück blieben die Armen.
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