Alicante

Spaniens Zimmermädchen wehren sich

Millionen Menschen genießen derzeit den Sommer an den Stränden und in den Städten Spaniens. Sie sorgen für Milliardenumsätze. Wie schlecht es oft denjenigen geht, die für saubere Duschen und frischbezogene Betten sorgen, ahnen die Besucher wohl kaum.
Zimmermädchen
Zimmermädchen haben auf den Balearen-Inseln zu Protesten aufgerufen, um auf ihre prekäre Lage aufmerksam zu machen und Verbesserungen zu fordern. Foto: Emilio Rappold/dpa
Amalia beteuert, dass sie nicht übertreibt. „Wir werden schlechter behandelt als Tiere. Mit uns kann man praktisch alles machen”, versichert die 52-Jährige aus Alicante. Mit „wir” meint Amalia die rund 200.000 Zimmermädchen Spaniens, die eine „zunehmend brutale Ausbeutung” seitens der Hotels und anderer Touristenunterkünfte beklagen. Nun sagen die Zimmermädchen „Basta!” - und steigen auf die Barrikaden. Am nächsten Sonntag wollen die „Camareras de piso” in zahlreichen Städten Spaniens abends auf die Straßen gehen, um auf ihre prekäre Lage aufmerksam ...
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