Dülmen

Die Dülmener Wildpferde im Münsterland

Im Merfelder Bruch im Münsterland leben 400 Wildpferde noch weitgehend vom Menschen unberührt. Die Idylle wird nur einmal im Jahr unterbrochen - beim Fang der jungen Hengste.
Dösende Stuten
Dösende Stuten stecken ihre Köpfe zusammen - mit einem Teleobjektiv kommen Besucher nah an die Tiere ran. Foto: Bernd F. Meier
Der Aufbruch der Wildpferde vom Weidegras durch den Eichenhain hinein in die Kiefernwaldung geschieht ruhig und gelassen. Wie auf ein geheimes Zeichen hin. „Diesen Code hat noch niemand entschlüsselt. Warum die Herde plötzlich aufbricht? Wir wissen es nicht”, sagt Friederike Rövekamp. Die Oberförsterin steht an diesem Morgen mit einer Besuchergruppe am Rand der Pferdekoppel in dem weitläufigen Schutzgebiet, das sie hier in Dülmen Wildpferdebahn nennen. Die abgelegenen Wiesen und Waldungen, auf denen die rund 400 Wildpferde umherstreifen, sind vier Quadratkilometer groß. Während andere Vorkommen ...
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