Westerdeichstrich

Im Winter durchs Watt wandern

Eine Wattwanderung verbinden die meisten mit nackten Füßen im Schlick. Davon ist im Winter abzuraten. Wandern können Kältebeständige dennoch - mit der richtigen Kleidung und einem fachkundigen Guide. Am Ende gibt es eine zünftige Belohnung.
Wattwanderer
Verfrorenes Grüppchen: Für eine Winterwattwanderung sollte man sich wärmer anziehen als für einen normalen Spaziergang. Foto: Teresa Nauber
Höchstens ein paar Grad über null: So kalt ist die Nordsee im Februar. Wer mitten im Winter durch sie hindurchmarschiert, sollte das wissen, findet Johann P. Franzen. Mag ja alles harmlos aussehen, jetzt, bei Ebbe. Aber wer zwischen zwei der kleinen Rinnsale gerät, die gerade so gemütlich vor sich hinplätschern, und von der Flut erwischt wird - dem steht das Wasser schnell bis zum Hals. Der Wattführer guckt grimmig. Mit seinem Meer ist nicht zu scherzen. Schon gar nicht bei der Kälte. Halten die Stiefel dicht? Die paar vereinzelten Wattwanderer, die sich an diesem Morgen um ihn scharen, blinzeln leicht ...
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