Berlin

Streifzug durch Berlin-Neukölln

Wenn von „Neuköllner Verhältnissen” die Rede ist, geht es meist um soziale Probleme und organisierte Kriminalität. Eine sehr verengte Sichtweise. Der Berliner Stadtteil ist längst auch ein Sehnsuchtsort für junge Menschen aus aller Welt.
Hummus-Teller
Sonnenuntergang über dem Tempelhofer Feld: Was einst ein Flugplatz war, bildet heute in riesiges, innerstädtisches Freizeitareal. Foto: Robert Günther
An der Stelle, wo früher eine große Kreuzung war, befindet sich heute eine Kaffeebude. Der Platz, auf dem sie seit wenigen Jahren steht, heißt eigentlich Alfred-Scholz-Platz. Er ist benannt nach einem SPD-Politiker, der in den Goldenen Zwanzigern erster Neuköllner Bezirksbürgermeister war. Örtliche Hipster nennen den Platz aber nur „den Plaza”. Die Ironie liegt auf der Hand, wenn man den Ort sieht. Mit Pomp und Größe hat er wenig zu tun. Da stehen ein Schnäppchen-Center, ein Spätkauf und eben die Kaffeebude. Die „Rixbox” heißt so, weil sie genau am Eingang von Rixdorf steht, dem ...
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