Furth im Wald

Wanderung zu den Nato-Türmen im Bayerischen Wald

Einst konnte man sich ihnen nur unter Lebensgefahr nähern. Heute kann jeder die Horch- und Spionagetürme auf den Bergen des Bayerischen Waldes besichtigen - eine Reise in die Zeit des Kalten Krieges.
Aussichtsturm
Perfekte Rundumsicht: Der Aussichtsturm auf dem Hohenbogen bietet 360-Grad-Panorama. Foto: Stefan Gruber/Landratsamt Cham
Auf genau 1111 Meter über dem Meer behindert nichts den Blick in den Bayerischen Wald und hinüber nach Tschechien. Den Erbauern des Riesenturms über Neukirchen beim Heiligen Blut ging es allerdings nicht um die Aussicht. Sie wollten Signale aus dem Osten abhören, den Funkverkehr russischer Migs und feindlicher Kommandozentralen jenseits der Grenze. Deutsche, amerikanische und französische Soldaten hörten 40 Jahre lang mit. Angeblich reichten ihre Ohren fast bis zum Schwarzen Meer. Spionageposten des Warschauer Pakts Auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs, am 1042 Meter hohen Cerchov, nur ein paar ...
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