Ungewollte Werbepost: Umweltschützer wollen Gesetzesänderung

Werbung im Briefkasten       -  Eine Gratis-Werbezeitung steckt in einem Briefkasten. Derartige Werbung verursacht nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe jährlich einen Ausstoß von mehr als einer halben Million Tonnen CO2.
Foto: Oliver Berg/dpa/Archiv | Eine Gratis-Werbezeitung steckt in einem Briefkasten. Derartige Werbung verursacht nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe jährlich einen Ausstoß von mehr als einer halben Million Tonnen CO2.

Einfach weiter einwerfen wie bisher? Das kommt für die Deutsche Umwelthilfe (DUH) nicht in Frage. Die Organisation empört sich seit längerem darüber, dass Menschen in Deutschland täglich millionenfach Werbepost aller Art erhalten - und das ungewollt. Jetzt hat sie eine Berechnung vorgelegt , die zeigen soll, wie der unerwünschte Briefkasteninhalt auch dem Klima schadet: Demnach würden jährlich mehr als eine halbe Million Tonnen klimaschädliches Kohlenstoffdioxid (CO2) gespart, wenn nur noch jene Haushalte Werbepost bekämen, die das auch ausdrücklich so wünschen.

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