HERZOGENAURACH/SCHWEINFURT

Börse von Schaeffler enttäuscht

Hauptversammlung Schaeffler
Klaus Rosenfeld Foto: Schaeffler

Enttäuscht hat die Börse auf die am Donnerstag veröffentlichten Quartalszahlen der Schaeffler AG reagiert. Zunächst brach der Kurs um über fünf Prozent ein.

Dabei hatte Konzernchef Klaus Rosenfeld von einem guten Start in das Geschäftsjahr berichtet. Der Umsatz stieg auf 3,6 Milliarden Euro. Das ist währungsbereinigt ein Plus von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Dabei war der Anstieg im Automobilbereich mit 8,3 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro deutlich höher als im seit längerem schwächelnden Bereich Industrie, der in Schweinfurt seinen Sitz hat.

Das Plus von währungsbereinigt 0,2 Prozent wertete Rosenfeld jedoch positiv, „in unserem Industriegeschäft sind wir zurück auf Wachstumskurs“.

Die Enttäuschung an der Börse lässt sich mit einem Blick auf das Ergebnis (EBIT) erklären. Es stieg nur um 3,3 Prozent auf 435 Millionen Euro. Deutlich besser sieht es beim Konzernergebnis aus, es stieg um 10,3 Prozent auf 279 Millionen Euro. Das sind 0,42 Euro je Vorzugsaktie.

Die Netto-Finanzschulden der AG betrugen Ende März 2,7 Milliarden Euro. Das sind 100 Millionen Euro mehr als zum Jahreswechsel.

Bestätigt sieht Rosenfeld seine Prognose für das Gesamtjahr. Währungsbereinigt soll Schaeffler beim Umsatz um vier bis fünf Prozent wachsen und eine Umsatzrendite zwischen zwölf und 13 Prozent erzielen.

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