Firmen & Fakten: Millennials: Jeder Dritte hält Banken für unnötig

Die Generation zwischen 18 und 33 Jahren – auch als „Millennials“ bezeichnet – steht der Finanzbranche äußerst skeptisch gegenüber. Das zeigt der „Millennial Disruption Index“ der Agentur Scratch, die zum New Yorker Medienkonzern „Viacom“ gehört. Drei Jahre lang haben die Macher der Studie in den USA rund 10 000 Menschen dieser Altersgruppe befragt und über 200 Interviews geführt – mit eindeutigen Ergebnissen: Jeder Dritte sei bereit, in den kommenden 90 Tagen das Finanzinstitut zu wechseln, und 71 Prozent gaben an, dass sie lieber zum Zahnarzt gehen, als zu ihrem Bankberater. 33 Prozent sind der Meinung, dass Banken unnötig seien.

Opel plant günstiges Einstiegsmodell

Im Kampf um Marktanteile in Europa will der Autobauer Opel künftig auch mit besonders günstigen Kleinwagen punkten. Zwar plant der Hersteller „kein Billigmodell á la Dacia“, aber ein neues Einstiegsmodell unterhalb von 10 000 Euro – mit dem auch ehemalige Chevrolet-Kunden an die Marke gebunden werden sollen. Ein Opel-Sprecher wollte Produktpläne nicht kommentieren. Mit neuen Modellen und Motoren peilt Opel spätestens 2016 die Gewinnschwelle an.

Kleine Geldinstitute zahlen ein Siebtel der Bankenabgabe

Kleinere deutsche Banken haben einem Bericht zufolge in den vergangenen drei Jahren fast 250 Millionen Euro in den Bankenrettungsfonds eingezahlt, obwohl sie daraus keine Leistungen erhalten können. Die rund 1200 Geldinstitute hätten 246 Millionen Euro gezahlt und damit etwa ein Siebtel der Überweisungen an den Fonds geleistet, berichtete die „Rheinische Post“. Sie berief sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion.

DIHK: Jeder vierte Exporteur von Russland-Sanktionen betroffen

Die EU-Sanktionen gegen Russland treffen nach Einschätzung der deutschen Wirtschaft rund jeden vierten Exporteur. „Betroffen davon ist etwa jedes vierte deutsche Unternehmen, das im Ausland aktiv ist“, sagte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier. Besonders problematisch sei die Lage für Firmen, die gleichzeitig Geschäftsbeziehungen zu Russland und zu den USA pflegten. Wegen der unterschiedlichen Sanktionen der USA und der EU müssten diese nun fast alle ihre laufenden Geschäfte überprüfen.

Google wünscht sich mehr Frauen in Spitzenposten

Der Internetkonzern Google sieht Nachholbedarf bei der Frauenförderung in den eigenen Reihen. Nur jede fünfte Führungskraft bei Google sei weiblich, sagte Google-Manager John Gerosa bei der Frauenkonferenz DLD Women in München. Auch Facebook hatte vor wenigen Wochen ähnliche Zahlen bekanntgegeben. Für den Erfolg eines Unternehmens ist die Vielfalt nach Überzeugung des Google-Managers aber entscheidend.

In China gehen mehr Menschen mit Handy online als mit PC

Handys und Smartphones haben in China erstmals Personal Computer als meistbenutztes Gerät für den Zugang zum Internet abgelöst. „Mobiltelefone sind zum wichtigsten Weg ins Internet aufgestiegen“, teilte das halbstaatliche China Internet Network Informationen Center (CNNIC) mit. Bis Ende Juni stieg die Zahl der Internetnutzer in China auf 632 Millionen an. Rund 83 Prozent von ihnen oder 527 Millionen Menschen gehen mit ihren Mobiltelefonen online.

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