Firmen & Fakten: Stimmung in Chinas Industrie sinkt weiter

Firmen & Fakten: Stimmung in Chinas Industrie sinkt weiter       -

Die Stimmung in Chinas Industrie ist im August noch stärker gesunken als zunächst ermittelt. Das zeigen die am Montag veröffentlichten endgültigen Daten des Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe. Das von der Großbank HSBC und dem Marktforschungsinstitut Markit berechnete Stimmungsbarometer sank von 49,3 Punkten im Vormonat auf revidierte 47,6 Punkte.

Bahn plant Teilzeitausbildung für Alleinerziehende

Alleinerziehende sollen von Herbst 2013 an bei der Deutschen Bahn auch in Teilzeit ausgebildet werden. Während der Berufsausbildung soll die Arbeitszeit der Mütter und Väter in dem Pilotprojekt auf 75 Prozent reduziert werden, sagte eine Sprecherin am Montag und bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung. „Die Azubis verdienen entsprechend der kürzeren Arbeitszeit weniger, aber können zusätzliche Fördermittel beantragen“, sagte die Sprecherin.

Samsung beschäftigt angeblich Kinder in chinesischen Fabriken

Der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung geht Vorwürfen nach, wonach in chinesischen Fabriken Kinder zur Arbeit für den Konzern gezwungen werden. In einem Bericht der Nichtregierungsorganisation China Labor Watch werden Missstände in sechs chinesischen Fabriken angeprangert, die direkt zu Samsung gehören. Über den Bericht hatte am Wochenende zuerst das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet. In drei der untersuchten Fabriken soll Kinderarbeit weit verbreitet sein.

Immobilienboom: Commerzbank will Baufinanzierung ausbauen

Die Commerzbank will von der steigenden Nachfrage nach Immobilien profitieren und ihr Baufinanzierungsgeschäft ausbauen. Nach einem Test in Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen, bei dem auch Kreditprodukte der Konkurrenz vermittelt wurden, kündigte Privatkundenvorstand Martin Zielke an, dieses Modell bankweit auszurollen. Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Commerzbank mit 1000 Teilnehmern hat aktuell bei jedem vierten Mieter das Interesse am Kauf eines Eigenheims zugenommen.

Schlecker-Insolvenz: Masse reicht nicht für Bundesagentur

Die Insolvenzmasse der Drogeriemarktkette Schlecker reicht wohl nicht aus, um die Ansprüche der Bundesagentur für Arbeit zu bedienen. Beim Insolvenzgericht Ulm sei drohende Massenunzulänglichkeit angezeigt worden, teilte ein Sprecher des Insolvenzverwalters mit. Hauptgrund für diesen Schritt sei die geringe Vermittlungsquote der ehemaligen rund 20 000 Schlecker-Mitarbeiterinnen. Die Bundesagentur für Arbeit, die zwischen 60 und 66 Prozent des bisherigen Arbeitsentgelts bis zu einer Vermittlung übernehme, werde die Zahlungen gegenüber der Insolvenzmasse geltend machen. Fotos: dpa

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Alleinerziehende Mütter
  • Baufinanzierung
  • Bundesagentur für Arbeit
  • Commerzbank
  • Deutsche Bahn AG
  • Fabriken
  • Großbanken
  • HSBC
  • Insolvenzmasse
  • Marktforschungsinstitute
  • Samsung Group
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!