Würzburg/Eibelstadt

Neuer IHK-Präsident kommt aus Eibelstadt

Grund zur Freude: Der Medienunternehmer Klaus D. Mapara aus Eibelstadt ist seit Donnerstag Präsident der IHK in Würzburg. Foto: Jürgen Haug-Peichl

Der Medienunternehmer Klaus D. Mapara ist neuer Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt. Der 60 Jahre alte Chef der Verlagsgruppe Krick samt iWelt AG in Eibelstadt (Lkr. Würzburg) wurde am Donnerstag von der IHK-Vollversammlung turnusgemäß als Nachfolger von Otto Kirchner gewählt.

IHK-Präsidenten sind ehrenamtlich aktiv und haben vor allem repräsentative Aufgaben. Kirchner ist geschäftsführender Gesellschafter der Fränkischen Rohrwerke in Königsberg (Lkr. Haßberge) und war seit 2015 Präsident. Maparas Amtszeit endet 2022.

Was Mapara mit der IHK verbindet

Der Eibelstadter ist in der IHK kein Unbekannter, denn seit 2003 ist er Mitglied der Vollversammlung. Die aktuell 80 Mitglieder dieses gern als "Parlament der mainfränkischen Wirtschaft" bezeichneten Gremiums waren im Herbst von den 75 000 der IHK angeschlossenen Unternehmen gewählt worden. Mapara sitzt zudem seit 2005 im IHK-Präsidium und war zuletzt einer der beiden IHK-Vizepräsidenten.

Mapara ist Chef der Verlagsgruppe Krick

Der 60-Jährige führt seit 1993 die Verlagsgruppe Krick, die auf den im Juni 2017 gestorbenen Würzburger Ehrenbürger Robert Krick zurückgeht. Mapara studierte an den Universitäten Heidelberg und Lausanne Rechtswissenschaft, Volkswirtschaftslehre sowie Alte Geschichte. Im Oktober 1988 fing er bei Krick an, bevor er dort 1990 Mitglied der Geschäftsleitung wurde.

Dass Mapara in das ranghöchste Ehrenamt der IHK gewählt wurde, kam nicht völlig überraschend. Denn ein Modus der Kammer sieht vor, dass der Präsident immer im Wechsel aus den Stadt-/Landkreisen Würzburg und Schweinfurt sowie aus den Gremialausschüssen der Kammer kommen soll. Heuer war die Region Würzburg an der Reihe.

Was Mapara in den Mittelpunkt stellt

Bei einer Gala am Donnerstag im Congress Centrum in Würzburg wurde Kirchner mit Applaus aus dem Amt verabschiedet. Mapara betonte, dass er das Motto "Gemeinsam" in den Mittelpunkt stellen werde. Fachkräftemangel, Digitalisierung und die Folgen der globalen Handelskriege stellte er in den Mittelpunkt seines künftigen Wirkens.

Den symbolischen Schlüssel übergab Otto Kirchner (links) an seinen Nachfolger Klaus D. Mapara. Foto: Jürgen Haug-Peichl

"Wir müssen erreichen, dass wir überregional gehört werden", sagte Mapara am Donnerstag. Er sprach damit sein Bestreben an, sich für die mainfränkische Wirtschaft in Berlin und München stark zu machen.

Zu Maparas Stellvertretern wählte die Vollversammlung Geschäftsführerin Caroline Trips von der Trips GmbH aus Grafenrheinfeld bei Schweinfurt und Stefan Möhringer, Chef des gleichnamigen Anlagebau-Betriebes in Wiesentheid (Lkr. Kitzingen). Festredner der Gala mit knapp 400 Gästen war der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Otmar Issing aus Würzburg.

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