Bad Neustadt

Prächtiger Gewinn für Rhön-Klinikum

Eitel Sonnenschein bei der Rhön-Klinikum AG: Die Geschäftszahlen für 2018 sind positiv, die Ausblicke auch. Eine Zahl wird insbesondere die Aktionäre freuen.
Alles gesund: Das Rhön-Klinikum in Bad Neustadt legte am Freitag gute Geschäftszahlen.
Alles gesund: Das Rhön-Klinikum in Bad Neustadt legte am Freitag gute Geschäftszahlen. Foto: Anand Anders

Mit durchweg positiven Zahlen wartet die Rhön-Klinikum AG in Bad Neustadt am Tag ihrer Hauptversammlung auf. Wie der börsennotierte Gesundheitskonzern am Freitagmorgen mitteilte, sei der Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr um fast 40 Prozent auf 51,2 Millionen Euro gestiegen. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) nahm demnach um 28 Prozent auf 125,5 Millionen Euro zu.

Schön für die Aktionäre: Das Unternehmen hat vor, die Dividende um 32 Prozent auf 29 Cent pro Aktie zu erhöhen. Bis zum Ende des Jahres erwartet das Rhön-Klinikum eine Umsatzsteigerung um rund fünf Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.

Ehrgeizige Ziele für 2019

In der Mitteilung gibt Vorstandsvorsitzender Stephan Holzinger einen ehrgeizigen Kurs vor: "Mit dem für 2019 geplanten Einstieg in den Wachstumsmarkt Telemedizin, dem Ausbau des Einsatzes digitaler Innovationen im ärztlichen und pflegerischen Bereich ebenso wie in der Verwaltung sowie unserer Campus-Strategie haben wir uns für 2019 ehrgeizige Ziele gesetzt." Der vor wenigen Monaten eröffnete Campus in Bad Neustadt mit seiner Zentralisierung des medizinischen Angebotes und seiner digitalen Ausrichtung gilt als Klinik der Zukunft.

Telemedizin soll das große Ding werden

Gerade in der Fernbehandlung von Patienten, also der Telemedizin mit Hilfe unter anderem von Video-Sitzungen, sieht das Rhön-Klinikum ein großes Potenzial. Im Januar nahm der Konzern deshalb den Schweizer Softwareanbieter Medgate ins Boot. Diese Zusammenarbeit "hat das Potenzial, sich zu einem wichtigen zweiten Geschäftsfeld zu entwickeln", heißt es in der Mitteilung vom Freitag weiter.

Das Rhön-Klinikum sieht sich mit jährlich 850 000 Patienten und insgesamt 17 000 Mitarbeitern an fünf Standorten als eines der größten Krankenhaus-Unternehmen in Deutschland. Je etwa ein Viertel der Aktien liegen bei den Asklepios Kliniken in Hamburg, dem hessischen Medizinunternehmen B. Braun Melsungen und in Streubesitz. Die Familie um Konzerngründer Eugen Münch hält 20 Prozent der Aktien. Den Rest der Anteile hat die Versicherung "Landeskrankenhilfe" in Lüneburg.

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