SCHWEINFURT

Schaeffler erwartet noch mehr Umsatz

Sitz der Schaeffler-Gruppe in Herzogenaurach. Foto: dpa

Das starke Autogeschäft des ersten Quartals mit einem Wachstum von über elf Prozent stimmt das Management von Schaeffler äußerst optimistisch. Bei der Vorlage der aktuellen Zahlen wurden die Prognosen für das Gesamtjahr deutlich angehoben. Der Vorstand um Klaus Rosenfeld rechnet nun mit einem Wachstum von über sieben Prozent, nach geplanten fünf bis sieben Prozent.

Zu diesem Erfolg kann die in Schweinfurt geführte Sparte Industrie nur einen kleinen Teil beitragen. Ihr Umsatz lag in den ersten drei Monaten aufgrund von negativen Währungseinflüssen mit 0,7 Prozent leicht unter dem Vorjahresquartal. Ohne Berücksichtigung von Währungseffekten stieg er um 3,1 Prozent.

Stärker als die Erlöse haben die Gewinne zugelegt. Das operative Ergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 59 Millionen auf 414 Millionen Euro. Die Marge liegt nun bei 13,6 Prozent (Vorjahr 12,9 Prozent. Der Überschuss legte um 149 Millionen Euro auf 382 Millionen Euro zu.

Der im letzten Jahr erfolgte Schuldenabbau und die Umschuldung haben dazu geführt, dass die Zinszahlungen im ersten Quartal mit 111 Millionen Euro deutlich geringer waren als im Vorjahr (190 Millionen).

Die vor allem aus der Übernahme von Continental resultierende massive Verschuldung ist im ersten Quartal um 80 Millionen Euro angestiegen und liegt jetzt bei 5,5 Milliarden Euro. Die Investitionen stiegen um 34 Millionen Euro auf 155 Millionen Euro und betrafen im Wesentlichen neue Maschinenkonzepte zur Stärkung der Innovationskraft sowie den weltweiten Auf- und Ausbau von Fertigungskapazitäten.

Schaeffler beschäftigte Ende März 79 686 Mitarbeiter weltweit, die Stammbelegschaft des Wälzlagerherstellers und Autozulieferers wuchs damit im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozent.

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