Würzburg

Kommentar zu Corona: Wir müssen uns warm anziehen

Corona wird der Wirtschaft in Mainfranken viel abverlangen, wenngleich momentan der Alltag manchmal anderes vermuten lässt. Davon ist unser Kommentator überzeugt.
Das Handwerk hat gut zu tun - noch. Denn auch dieser Wirtschaftszweig wird die Folgen der Corona-Krise spüren (Symbolbild).
Das Handwerk hat gut zu tun - noch. Denn auch dieser Wirtschaftszweig wird die Folgen der Corona-Krise spüren (Symbolbild). Foto: William Diller/IG BAU

Nach wie vor ist es schwierig, einen Termin bei einem Handwerker zu bekommen. Die Innenstädte sind so voller Menschen wie vor Corona, die Geschäfte oft auch. Die Industrie erhole sich langsam wieder, heißt es in diversen Medien. Wo also ist hier eine Krise? 

Vorsicht ist geboten: Wie momentan das tägliche Leben und das Wirtschaftsgeschehen daherkommen, ist ein Trugbild. Beispiel Handwerk: Dass Maurer, Klempner und Co. derzeit noch so gut zu tun haben, ist reiner Vorrat an Aufträgen aus besseren Tagen. Doch es kommt sehr wenig Neues nach. Das spüren große Arbeitgeber wie ZF in Schweinfurt schon seit Wochen.

Der Teufel, den die Gewerkschaften am Donnerstag in Würzburg an die Wand gemalt haben, ist also bekannt. Doch die Mahnungen dürfen nicht aufhören: Wir müssen uns sehr warm anziehen. Auch wenn Deutschland im internationalen Vergleich bislang noch gut durch die Corona-Krise gekommen ist.

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