Würzburg/Rottendorf

Ökonom Hillebrecht zu s.Oliver: Betriebsrat hätte mildern können

Entlassungswelle beim Rottendorfer Modekonzern: Wirtschaftsprofessor Steffen Hillebrecht ordnet die Kündigungen ein und hat sogar Lob für s.Oliver.  Was rät er Beschäftigten?
Das Firmenmuseum im Hauptquartier von s.Oliver in Rottendorf. Der Modekonzern macht durch eine zweite große Entlassungswelle Schlagzeilen. 
Das Firmenmuseum im Hauptquartier von s.Oliver in Rottendorf. Der Modekonzern macht durch eine zweite große Entlassungswelle Schlagzeilen.  Foto: Silvia Gralla
Anfang der Woche hat der mainfränkische Modekonzern s.Oliver angekündigt, in einer zweiten Welle 200 Mitarbeitern zu kündigen. Insgesamt baut das Familienunternehmen damit innerhalb weniger Monate 370 Stellen ab, vor allem in der Zentrale in Rottendorf bei Würzburg mit knapp 1500 Beschäftigten.Das Unternehmen und besonders Konzernchef Claus-Dietrich Lahrs müssen harsche Kritik einstecken. Lahrs habe in der Modebranche bisher nur durch Entlassungen auf sich aufmerksam gemacht, schreibt ein Leser auf mainpost.de.
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