Würzburg

Vorsicht mit dem "Webinar": Warum es teuer werden kann

Online arbeiten, lernen, diskutieren – während der Corona-Krise sind Webinare populär geworden. Doch Vorsicht: Das Wort ist geschützt. Würzburger Experten klären auf.
Webinare sind während der Corona-Pandemie zum beliebten Mittel geworden, aus der Ferne tauschen sich dabei mehrere Teilnehmer gleichzeitig aus. Wie hier im März, als der Bayerische Fußballverband viele hundert Ehrenamtliche digital darüber informierte, wie es in der Krise weitergeht.
Webinare sind während der Corona-Pandemie zum beliebten Mittel geworden, aus der Ferne tauschen sich dabei mehrere Teilnehmer gleichzeitig aus. Foto: Norbert Hohler (Screenshot)
Die Corona-Krise hat verändert, wie wir uns treffen und miteinander reden. So sind in den vergangenen Monaten reihenweise Messen, Fortbildungen und ähnliche Termine abgesagt worden. An ihre Stelle sind digitale Formen der Kommunikation getreten - wie Video-Konferenzen oder Webinare.Um dieses Kunstwort aus "Web" für Internet und "Seminare" kreisen nun irritierende Meldungen, wonach teuren Ärger bekommen kann, wer den Begriff "Webinar" in der Öffentlichkeit verwendet. Hintergrund: Das Wort ist seit 2003 beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) in München geschützt.