Schweinfurt

ZF Schweinfurt: Keine Entwarnung beim Stellenabbau

15 000 Arbeitsplätze will der Automobilzulieferer ZF weltweit coronabedingt abbauen, 7500 davon in Deutschland. Nach wie vor ist unklar, was das für Schweinfurt bedeutet.
Nach wie vor bangt man auch bei ZF in Schweinfurt um die Arbeitsplätze. Der Konzern will deutschlandweit 7500 Stellen wegen der Corona-Krise abbauen.
Nach wie vor bangt man auch bei ZF in Schweinfurt um die Arbeitsplätze. Der Konzern will deutschlandweit 7500 Stellen wegen der Corona-Krise abbauen. Foto: ZF
"Es gibt noch keine Entwarnung", verweist Oliver Moll, Betriebsratsvorsitzender am Standort Schweinfurt, auf die noch laufenden Verhandlungen mit der Konzernleitung in Friedrichshafen. Der Automobilzulieferer ZF hatte Ende Mai angekündigt, aufgrund der Corona-Krise bis 2025 weltweit 15 000 Stellen abzubauen, rund die Hälfte davon allein in Deutschland. Außerdem hatte die Konzernspitze mitgeteilt, Investitionen zu kürzen, Projekte zu streichen und Ausgaben massiv zu begrenzen, um die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen.