Würzburg

Koenig & Bauer muss im ersten Halbjahr Verlust hinnehmen

Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer hat im ersten Halbjahr rote Zahlen geschrieben. Eine Wachstumsoffensive bis 2023 lässt sich Koenig & Bauer einiges kosten.
Der Würzburger Weltmarktführer Koenig & Bauer steht im Zentrum eines Wirtschaftskrimis: Hat sich ein Konkurrent an Bauplänen des Unternehmens bedient?
Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer hat im ersten Halbjahr rote Zahlen geschrieben. Eine Wachstumsoffensive bis 2023 lässt sich Koenig & Bauer einiges kosten. Foto: KBA

Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer hat im ersten Halbjahr rote Zahlen geschrieben. Der Umsatz ging leicht zurück, die Herstellungskosten stiegen zudem deutlicher an, wie das Unternehmen am Donnerstag in Würzburg mitteilte. So rauschte das Konzernergebnis 2,4 Millionen Euro ins Minus. Ein Jahr zuvor stand noch ein Gewinn von 6,7 Millionen Euro.

Koenig & Bauer lässt sich eine Wachstumsoffensive bis 2023 viel Geld kosten. Auch der Auftragseingang ging im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Fünftel zurück. Der damalige Wert sei allerdings durch einen Großauftrag im Wertpapierdruck begünstigt gewesen, der in dieser Dimension nicht üblich sei. Außerdem exportierte Koenig & Bauer spürbar weniger, insbesondere das Geschäft in Nordamerika und Asien schwächelte.

Bereits vor einer Woche hatte der im Nebenwerte-Index SDax notierte Druckmaschinenhersteller dennoch sein Umsatz- und Gewinnziel für das Gesamtjahr bestätigt. Das Unternehmen sehe sich dank der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr und der guten Auftragslage auf Kurs - anders als Konkurrent Heidelberger Druck, der nach einem schwachen Quartal die Gewinnerwartungen für 2019 senkte.

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