Frankfurt/Main

Asylstreit belastet Dax-Eröffnung

Börse Frankfurt       -  Frankfurt: Händler verfolgen auf ihren Monitoren im Handelssaal der Börse die Kursentwicklung.
Frankfurt: Händler verfolgen auf ihren Monitoren im Handelssaal der Börse die Kursentwicklung. Foto: Boris Roessler

Damit steht im Verlauf der Woche ein Gewinn von 0,35 Prozent zu Buche. Der MDax rückte am Freitag um 0,37 Prozent auf 26 413,57 Punkte vor. Der Technologiewerte-Index TecDax gab dagegen um 0,12 Prozent auf 2823,66 Punkte nach.

Die neue Börsenwoche könnte wegweisend für Sommer und Herbst werden. Die Welle der Quartalsberichte kommt ins Rollen, wie immer ausgehend von den USA.

Am Freitag waren die Papiere des Medizinkonzerns Fresenius größter Verlierer im Dax, sie büßten 3,08 Prozent ein. Im Streit um die abgesagte Übernahme von Akorn fürchten Anleger im Falle einer Niederlage hohe Kosten. Denn sollte Fresenius den US-Generikahersteller am Ende doch übernehmen müssen, würden alle zuvor von Unregelmäßigkeiten betroffenen Produkte von Akorn zurückgerufen und dessen Betriebsprozesse überarbeitet, sagte ein Fresenius-Manager vor Gericht aus. Dies werde Jahre dauern und hohe Kosten verursachen.

Aktien der Deutsche Bank legten um 0,49 Prozent zu. Sie trotzten damit der Kursschwäche der US-Banken Citigroup und Wells Fargo, die an der Wall Street nach Quartalszahlen unter Druck gerieten. Papiere von JPMorgan konnten nach Zahlen dagegen zulegen.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,26 Prozent auf 3454,54 Punkte. An den Börsen in Paris und London ging es mit den Leitindizes vor dem Wochenende leicht aufwärts. Der Dow Jones Industrial zeigte sich zum europäischen Börsenschluss etwas fester.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,18 Prozent am Vortag auf 0,15 Prozent. Der Rentenindex Rex legte um 0,18 Prozent auf 141,63 Punkte zu. Der Bund-Future stieg um 0,15 Prozent auf 162,92 Punkte. Der Kurs des Euro trat am Freitagabend auf der Stelle, die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,1669 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1643 (Mittwoch: 1,1658) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8589 (0,8578) Euro.

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