Essen/Berlin (dpa)

Atomkonzerne überweisen 24 Milliarden Euro für Endlagerung

Selbst für Deutschlands Atomkonzerne ist es eine gewaltige Summe: 24 Milliarden Euro haben sie an den deutschen Staat überwiesen. Dieser übernimmt dafür die Verantwortung für die Endlagerung des Atommülls.
Zwischenlager
Castorenbehälter im Forschungszentrum Jülich. Deutschlands Atomkonzerne zahlen zusammen rund 24 Milliarden Euro in einen staatlichen Entsorgungsfonds. Foto: Andreas Endermann
Die Energiekonzerne in Deutschland haben sich von den Kosten zur Zwischen- und Endlagerung des Atommülls endgültig „freigekauft”. Die vier Kernkraftwerks-Betreiber Eon, RWE, EnBW sowie Vattenfall haben insgesamt 24,1 Milliarden Euro „fristgerecht und vollständig” auf Konten des staatlichen Entsorgungsfonds eingezahlt, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilte: „Damit ist ihre Haftung für Kosten der nuklearen Entsorgung im Bereich Zwischen- und Endlagerung beendet.” Mit der Überweisung wird der Finanzpakt zwischen dem Staat und den Energiekonzernen zur ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen