Karlsruhe

BGH urteilt am 19. September zu Kündigung wegen Mietschulden

Der Rausschmiss von Mietern, die ihre Miete nicht bezahlt haben, beschäftigt seit Mittwoch den Bundesgerichtshof (BGH). Zentrale Frage ist, ob es geht, dass der Vermieter bei Mietschulden fristlos und gleichzeitig auch noch ordentlich kündigt.
Fristlose Kündigung
Der Bundesgerichtshof beschäftigt sich mit den Folgen einer fristlosen Kündigung. Foto: Andrea Warnecke
Laut Deutschem Mieterbund ist das gängige Praxis, um sicherzustellen, dass der Mieter tatsächlich ausziehen muss. Ihr Urteil wollen die Richter am 19. September verkünden, wie der Senat nach der Verhandlung in Karlsruhe bekanntgab. (Az. VIII ZR 231/17 u.a.) Größerer Zahlungsverzug erlaubt die fristlose Kündigung. Begleicht der säumige Mieter seine Schulden innerhalb einer Schonfrist von zwei Monaten, darf er allerdings bleiben - die Nachzahlung macht die fristlose Kündigung unwirksam. Die meisten Vermieter sprechen deshalb die ordentliche Kündigung mit mehreren Monaten Kündigungsfrist gleich mit aus. Diese ...
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