Berlin

Experten: Gefahr von Angriffen auf Energienetze wächst

Die IT-Sicherheitsfirma F-Secure sieht eine wachsende Gefahr von Angriffen auf kritische Infrastruktur wie Energienetze und Kraftwerke. Während man bisher vor allem auf Attacken von Staaten betriebener Hacker-Gruppen eingestellt sei, habe sich die Bedrohungslage weiterentwickelt.
F-Secure
Mikko Hypponen von der IT-Sicherheitsfirma F-Secure, spricht bei der IT-Messe CeBIT zum Thema Internetsicherheit. Foto: Friso Gentsch
Die Fähigkeiten, die früher nur Länder hatten, seien verstärkt auch anderen Hacker-Gruppen zugänglich. Der bekannteste Fall eines Cyberangriffs auf Industrie-Infrastruktur ist der im Jahr 2010 entdeckte Stuxnet-Virus, der Anlagen zur Uran-Anreicherung im Iran sabotierte. Dabei wurde speziell Software für Industrieanlagen von Siemens ins Visier genommen. Als Urheber gelten westliche Geheimdienste. Außerdem wird vermutet, dass eine Cyberattacke aus Russland der Auslöser für einen großflächigen Stromausfall in der Ukraine im Dezember 2015 war. Die Energiebranche sei nicht ausreichend auf die Gefahren ...
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