Bangkok/Melbourne

GM zieht sich aus Thailand, Australien und Neuseeland zurück

Autohersteller Holden
Autos der Marke Holden stehen bei einem Autohändler in Adelaide. Die australische Automarke Holden gehört zum US-Konzern General Motors (GM). Foto: Kelly Barnes/AAP/dpa

Der US-Autobauer General Motors (GM) hat seinen Rückzug aus Thailand, Australien und Neuseeland angekündigt.

Das Unternehmen werde seine Fabrik in Thailand an den chinesischen Autobauer Great Wall Motors veräußern und keine Autos der Marke Chevrolet dort mehr verkaufen, teilte GM mit.

Die Entscheidung stehe im Einklang mit der globalen Strategie des Autobauers und seinem finanziellen Spielraum. In Australien und Neuseeland wird GM den Verkauf von Autos der 160 Jahre alten Marke Holden einstellen, wie der Autobauer in Melbourne ankündigte.

Nach eingehender Prüfung müsse GM bedauernd feststellen, dass man die nötigen Investitionen für eine langfristig erfolgreiche Entwicklung von Holden nicht über andere globale Projekte der Gruppe stellen könne, sagte Julian Blissett, GM-Vizepräsident für das internationale Geschäft.

Bereits 2017 hatte GM die Produktion von Holden-Autos in Australien eingestellt, der Verkauf von importierten Wagen in Australien und Neuseeland ging aber weiter. 600 von 800 Stellen dürften nun wegfallen.

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