München

Geduldsprobe für ProSiebenSat.1-Aktionäre geht weiter

Aktienkurs und Dividende fast halbiert - für ProSiebenSat.1-Chef Max Conze sind die Vorzeichen für die Hauptversammlung heute in München nicht so gut. Immerhin hat er aber Ladenhüter ausgemistet und begonnen, kräftig ins Programm und in die Digitalisierung zu investieren.
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ProSiebenSat.1 leidet wie andere Fernsehsender unter dem Rückgang der Werbeerlöse. Statt fernzusehen, surfen viele Zuschauer lieber im Internet oder wandern zu Dienstleistern wie Netflix ab. Foto: Sven Hoppe
ProSiebenSat.1-Chef Max Conze hat die schwer gebeutelten Aktionäre um Geduld beim Umbau des Konzerns gebeten. Auf der Hauptversammlung in München kündigte er zudem für kommenden Dienstag ein erstes greifbares Ergebnis an: Dann startet die kostenlose Streaming-Plattform Joyn mit gut 50 Sendern, auch mit ARD und ZDF. Damit könnten die Zuschauer „deutsches TV gebündelt in einer App schauen”, sagte Conze. In zwei Jahren will er damit zehn Millionen Zuschauer erreichen und den Rückgang der Werbeerlöse im traditionellen Fernsehen ausgleichen. Den kostenpflichtigen US-Streamingdiensten wie Netflix oder ...
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