Frankfurt/Main

Geldvermögen wegen Aktienflaute gesunken

Das Geld der Bundesbürger steckt vor allem in kaum verzinsten Anlageformen. Der Börse stehen viele skeptisch gegenüber. Sie dürften sich durch die Entwicklung im vergangenen Jahr bestätigt fühlen.
Aktienmarkt
Vor allem die Flaute am Aktienmarkt zum Jahresende sorgte dafür, dass sich das Geldvermögen der privaten Haushalte im vierten Quartal 2018 gegenüber dem dritten Vierteljahr um gut 28 Milliarden Euro auf 6016 Milliarden Euro verringerte. Foto: dpa
Die Flaute am Aktienmarkt Ende 2018 hat am Vermögen der Bundesbürger genagt. Erstmals seit drei Jahren sank das Geldvermögen der Privathaushalte, wie die Deutsche Bundesbank am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Es verringerte sich im vierten Quartal gegenüber dem dritten Vierteljahr um gut 28 Milliarden auf 6016 Milliarden Euro. Grund waren deutliche Bewertungsverluste, „die vor allem im Zusammenhang mit Kursrückgängen bei Investmentfondsanteilen und börsennotierten Aktien aus dem Inland auftraten”, wie die Notenbank erläuterte. Börsen-Anleger hatten 2018 das verlustreichste Jahr seit der ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen