Stuttgart/Berlin

Grüne für härteren Umgang mit Autobauern bei Abgas-Verstößen

Bislang ist es lediglich ein Verdacht, dass Daimler bei einem weiteren Automodell eine illegale Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung verwendet hat. Die Grünen fordern aber Konsequenzen.
Mercedes GLK 220 CDI
Mercedes-Benz GLK 220 CDI: In der Dieselaffäre gibt es bei Daimler einen neuen Verdacht auf Manipulation von Software für die Abgasreinigung. Foto: Patrick Seeger
Verbraucherschützer und Grüne fordern, strenger gegen Autohersteller vorzugehen, die bei der Abgasreinigung manipulieren. Anlass ist ein Anhörungsverfahren gegen Daimler wegen des Verdachts, in rund 60.000 Fahrzeugen eine bislang unbekannte „unzulässige Abschaltvorrichtung” aktiviert zu haben. Daimler stellte am Montag klar, dass die fraglichen Autos des Modells Mercedes-Benz GLK 220 CDI zu jenen Euro-5-Dieseln gehörten, bei denen man freiwillige Software-Updates vornehme - und nicht zu jenen 700.000 Fahrzeugen, für die das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vergangenes Jahr einen Rückruf angeordnet ...
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