Frankfurt/Main

Lufthansa besiegelt Verkauf von Catering-Sparte LSG

Verkauf der Catering-Sparte LSG
Ein Fahrzeug der LSG Sky Chefs fährt über das Betriebsgelände am Flughafen Frankfurt. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Lufthansa bleibt in den Werken München und Frankfurt Minderheitseigner eines neu zu gründenden Gemeinschaftsunternehmens. Damit werde ein „nahtloser Übergang des Cateringgeschäftes sichergestellt”. Die Partnerschaft gewährleiste „ein hohes Maß an Sicherheit für die Arbeitsplätze”, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Die Gewerkschaft Verdi hatte gegen den Verkauf Widerstand geleistet.

In dem Vertrag verpflichtet sich Lufthansa langjährig, die Bordverpflegung an den Langstrecken-Standorten Frankfurt, München und Zürich von der Gategroup zu beziehen. Lufthansa will sich stärker auf das Airlinegeschäft konzentrieren. Der Deal steht noch unter Vorbehalt der Kartellbehörden. Die übrigen Teile der Bordverpflegungssparte sollen im kommenden Jahr verkauft werden.

Die LSG Sky Chefs beschäftigen weltweit rund 35 500 Mitarbeiter. In den verkauften Unternehmensteilen arbeiten rund 7100 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von 1,1 Milliarden Euro erwirtschafteten. Der Verkauf an Gategroup habe „keine wesentlichen Auswirkungen” auf das operative Ergebnis und den Gewinn in den Jahren 2019 und 2020, so Lufthansa.

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