Leipzig

Prozess in Leipzig: Kükentöten aus vernünftigem Grund?

Die heftig kritisierte Praxis des Kükentötens in der Legehennenzucht steht heute beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig auf dem Prüfstand.
Küken
Wenige Tage alte Küken stehen in einem Hähnchenmastbetrieb. Im Streit um das Töten von Millionen männlichen Küken jedes Jahr hoffen Tierschützer auf einen Sieg vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Foto: Jens Büttner
Das millionenfache Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht soll beendet werden - darüber sind sich Politik und Geflügelwirtschaft einig. Eine praxistaugliche Alternative gibt es aber bis heute nicht flächendeckend. Deswegen ist jetzt die Justiz am Zug. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat darüber verhandelt, ob das Vergasen männlicher Küken mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist. Ausführlich wandten sich die Richter der Frage zu, ob es einen „vernünftigen Grund” für das Töten gibt. Eine klare Tendenz ließen sie nicht erkennen. Das Urteil soll am kommenden Donnerstag (23. Mai) fallen. ...
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