Hamburg

Studie: Mehr große Insolvenzen in Deutschland

Gerry Weber
Im Januar stellte die Muttergesellschaft Gerry Weber International AG einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung. Foto: Oliver Berg/dpa

Das sei ein Anstieg um 42 Prozent. Auch das vierte Quartal lasse mit der Insolvenz von Thomas Cook und dem Schutzschirmverfahren von Condor eine Fortsetzung des Trends erwarten. Zu den großen Insolvenzen zählten das Windanlagenunternehmen Senvion, der Autozulieferer Eisenmann, die Fluggesellschaft Germania und die Modefirma Gerry Weber. Loewe, Kettler Freizeit GmbH und Beate Uhse meldeten schon zum zweiten Mal Insolvenz an.

„Das wirklich Dramatische an diesen großen Insolvenzen ist der Dominoeffekt auf viele Unternehmen in der gesamten Lieferkette”, sagte Ron van het Hof, Chef von Euler Hermens in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der durchschnittliche Umsatz der insolventen Großunternehmen liege 2019 bislang bei 339 Millionen Euro, das sind 81 Prozent mehr als im Vorjahr. Andere Unternehmen würden mitgerissen und könnten selbst in einer Pleite enden. Insgesamt wird die Zahl der Insolvenzen in diesem Jahr nach Einschätzung des Kreditversicherers nicht steigen, sondern gegenüber dem Vorjahr stabil bleiben.

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