Washington/New York

Unicredit kommt mit Strafe für Iran-Deals billiger davon

Bei der Ahndung von Verstößen gegen Sanktionen kennen die US-Behörden kein Pardon. Das bekommen nun auch die Großbank Unicredit und ihre deutsche Tochter Hypovereinsbank zu spüren. Allerdings hatten sich die Banker auf eine noch höhere Strafe eingestellt.
Unicredit
Logo der italienischen Bank Unicredit im italienischen Siena. Foto: Mattia Sedda/Archiv
Vorwürfe wegen Sanktionsverstößen kommen die italienische Großbank Unicredit und ihre deutsche Tochter Hypovereinsbank in den USA teuer zu stehen. Insgesamt habe der Finanzkonzern eine Zahlung von 1,3 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro) akzeptiert, teilte das Finanzministerium am Montag mit. Allerdings hatte die Unicredit mit einer noch höheren Belastung gerechnet - und kann nun eine Rückstellung in Höhe von 300 Millionen Euro auflösen. Am Finanzmarkt kamen die eigentlich negativen Nachrichten für die Bank daher gut an. Die Unicredit-Aktie gewann am Dienstagmorgen an der Börse in Mailand gut ein Prozent an Wert. ...
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