Berlin

VDA-Chef rechnet mit 70.000 Jobs weniger wegen E-Autos

Porsche-Produktion
Porsche-Werk in Leipzig: Der scheidende Chef des Verbands der Automobilhersteller rechnet mit dem Verlust von 70.000 Jobs durch die Umstellung auf Elektroantriebe. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Symbolbild

„Wir gehen davon aus, dass etwa 70.000 Stellen wegfallen”, sagte der scheidende Präsident des Verbands der Automobilhersteller (VDA) dem „Kölner Stadt-Anzeiger” (Samstag).

Im September hatte Mattes seinen Rückzug zum Jahresende 2019 angekündigt. Bereits jetzt müssten die Mitarbeiter der Branche für den Bau der neuen E-Autos qualifiziert werden, „nicht erst, wenn die E-Mobilität einen hohen Anteil erreicht”.

Erst kürzlich war bekannt geworden, dass der US-Elektroauto-Hersteller Tesla nahe Berlin eine Großfabrik bauen will. Bis zu vier Milliarden Euro wolle der Konzern investieren. In verschiedenen Schritten sollen dort mehrere Tausend Arbeitsplätze entstehen.

Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer hatte die Job-Euphorie aber bereits früh gedämpft: Die Zahl der Stellen in der künftigen Fabrik solle man nicht überschätzen. „Zellfabrikation ist hochautomatisiert. Da zählen Energiekosten deutlich mehr als Arbeitskosten”, hatte der Autofachmann Mitte November nach Bekanntwerden des Standorts gesagt.

Schlagworte

  • dpa
  • Arbeitskosten
  • Arbeitsplätze
  • Arbeitsstellen
  • Autobranche
  • Autofirmen
  • Energiekosten
  • Ferdinand Dudenhöffer
  • Mitarbeiter und Personal
  • Personalabbau
  • Tesla Motors
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!