Frankfurt/Bonn

Weitere Razzia wegen „Cum-Ex”-Aktiendeals

Mit dubiosen Aktiengeschäften wurde der Staat über Jahre um Milliarden geprellt. Die Aufarbeitung des größten Steuerskandal der deutschen Geschichte ist entsprechend langwierig.
Frankfurter Skyline
Dunkle Regenwolken schieben sich über die Bankenskyline von Frankfurt am Main hinweg. Bei „Cum-Ex”-Aktiendeals nutzen Investoren eine Lücke im Gesetz, um den Staat über Jahre um Milliardensummen zu prellen. Foto: Boris Roessler
Seit Jahren ermitteln Staatsanwälte und Steuerfahnder im Skandal um umstrittene „Cum-Ex”-Aktiendeals - nun rückt das erste Gerichtsverfahren näher. Die Staatsanwaltschaft Köln wirft zwei Männern im Alter von 41 und 38 Jahren besonders schwere Steuerhinterziehung in mehr als 30 Fällen vor, wie das Landgericht Bonn am Montag mitteilte. Gesamtschaden: über 440 Millionen Euro. Eine entsprechende Klageschrift ist verschickt worden. Die beiden Beschuldigten waren Medienberichten zufolge als Aktienhändler tätig und unterstützten die Ermittlungen als Kronzeugen. Sie haben nun einen Monat Zeit zur ...
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