Duisburg

Wenn der Rhein austrocknet - Konzepte gegen Niedrigwasser

Der Rhein ist einer der wichtigsten Transportwege Deutschlands. Sinkt sein Wasserspiegel stark, gerät die Produktion in vielen Fabriken ins Stocken. Im vergangenen Jahr war die Lage besonders kritisch. Nun rüsten sich Unternehmen für künftige Ernstfälle.
Niedrigwasser im Rhein
Ein Frachtschiff fährt dicht an freiliegenden Sandbänken und Felsen vorbei. Monatelange Trockenheit und ausbleibende Niederschläge hatten den Wasserstand des Rheins im vergangenen Jahr auf ein Minimum schrumpfen lassen. Foto: Boris Roessler/Archiv
Zapfsäulen ohne Benzin, Hochöfen auf Sparflamme, Kraftwerke im Hitzemodus - der Sommer und der Herbst 2018 haben Wirtschaft und Verbraucher in Deutschland vor erhebliche Probleme gestellt. Monatelange Trockenheit ließ die Wasserstände des Rheins und der anderen großen Flüsse immer tiefer sinken. Frachtschiffe konnten nur noch zu zwei Dritteln oder weniger beladen werden. Vor allem Fabriken, die über den Rhein mit Rohstoffen versorgt werden, mussten ihre Produktion drosseln und kämpften mit Millioneneinbußen. Größere Schiffe und eine geringere Lagerhaltung der Industrie hätten die Logistik auf dem ...
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