Ausgefischt? Krise deutscher Ostseefischerei spitzt sich zu

Ostseefischerei       -  Dezimierte Fischbestände und sinkende Fangmengen verschärfen die Lage bei den deutschen Ostseefischern.
Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa | Dezimierte Fischbestände und sinkende Fangmengen verschärfen die Lage bei den deutschen Ostseefischern.

Es steht nicht gut um die deutsche Ostseefischerei. Über Jahre sind die wichtigsten Bestände eingebrochen und mit ihnen die zulässigen Fangmengen. Anfang der Woche stehen den Fischern die nächsten Hiobsbotschaften ins Haus - dann wollen die zuständigen EU-Minister über die Fangmengen für das kommende Jahr entscheiden. „Für die deutsche Fischerei ist es katastrophal”, sagt Christopher Zimmermann. Er leitet das Thünen-Institut für Ostseefischerei in Rostock und berät im Rahmen des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) auch die EU-Kommission.

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