Banken verteidigen Gebühren-Plus

Verbraucher sollten sich keine Hoffnungen machen, dass bei einem Ende der Niedrigstzinsen auch die Bank-Gebühren wieder sinken könnten - heißt es vom Bankenverband. Zumal die Ertragslage vieler Häuser immer noch unbefriedigend ist, wie die Branche einräumt.
Deutscher Bankentag       -  Die Ertragslage sei noch nicht überall befriedigend, sagte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken, Hans-Walter Peters auf dem 21. Deutschen Bankentag in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka
| Die Ertragslage sei noch nicht überall befriedigend, sagte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken, Hans-Walter Peters auf dem 21. Deutschen Bankentag in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka

Bankkunden müssen sich auf dauerhaft höhere Gebühren für Dienstleistungen ihrer Geldhäuser einstellen. „Die Zeiten einer Kostenloskultur sind (...) wahrscheinlich schon vorbei”, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, Michael Kemmer, auf dem Deutschen Bankentag in Berlin.  „Ich glaube, dass dieser Trend anhalten wird.” Dass Dienstleistungen kosteten, sei nicht nur eine Delle wegen der Niedrigzinsen. Deutsche-Bank-Chef John Cryan verwies aber darauf, dass die Preise für Bankprodukte in Europa im Vergleich zu den USA sehr niedrig seien. Aus ...

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