Bankenverband setzt sich für einfache Gebührenmodelle ein

Wildwuchs bei den Gebühren für Girokonten kritisieren Verbraucherschützer. Der Bankenverband stimmt der Forderung zu, dass die Preismodelle verständlich sein müssen. Aber auch der Kunde trage eine gewisse Verantwortung.
EC-Karten       -  Viele Geldhäuser in Deutschland haben den Zahlungsverkehr jahrelang mit dem Kredit- und Einlagegeschäft quersubventioniert.
Foto: Tobias Kleinschmidt | Viele Geldhäuser in Deutschland haben den Zahlungsverkehr jahrelang mit dem Kredit- und Einlagegeschäft quersubventioniert.

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) spricht sich für einfache und durchschaubare Gebührenmodelle beim Girokonto aus. „Generell ist es gut, wenn man einfache Modelle anbietet, die der Kunde versteht”, sagte Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer der Deutschen Presse-Agentur. Und es müsse volle Transparenz gesichert sein: „Der Kunde muss wissen, was er für sein Geld bekommt. Es sollte nicht so verwirrend gestaltet sein, dass er zehn Seiten Kleingedrucktes durchlesen muss, um überhaupt festzustellen, was er wofür bezahlt.” Der Bankenvertreter nahm damit Stellung zur Kritik ...

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