BGH schützt „Hohenloher Landschwein”

Hohenloher Landschweine       -  Hohenloher Landschweine vor einem Stall.
Foto: BESH/Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall/dpa | Hohenloher Landschweine vor einem Stall.

Nicht jede Sau aus Hohenlohe darf ein „Hohenloher Landschwein” sein, nicht jede Kuh aus der Region ein „Hohenloher Weiderind”. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat am Donnerstag anhand dieser Beispiele entschieden, dass regionale Herkunftsbezeichnungen für Lebensmittel nach deutschem Markenrecht geschützt sein können - auch wenn sie nicht nach EU-Kriterien als sogenannte geschützte geografische Angaben (g.g.A.) gelten. Ob das nun Verbrauchern hilft, sehen die beiden Parteien unterschiedlich.

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