BGH überprüft erstes Strafurteil wegen „Cum-Ex”-Geschäften

BGH       -  Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe beschäftigt sich mit der Rechtmäßigkeit der sogenannten Cum-Ex-Geschäfte. Diese heißen so, weil Aktien mit („cum”) und ohne („ex”) Dividendenanspruch rund um den Stichtag für die Ausschüttung in rascher Folge hin- und hergeschoben wurden.
Foto: Uli Deck/dpa | Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe beschäftigt sich mit der Rechtmäßigkeit der sogenannten Cum-Ex-Geschäfte. Diese heißen so, weil Aktien mit („cum”) und ohne („ex”) Dividendenanspruch rund um den Stichtag für die Ausschüttung in rascher Folge hin- und hergeschoben wurden.

Mit „Cum-Ex”-Aktiengeschäften prellten Investoren, Banken und Börsenhändler den deutschen Fiskus um etliche Milliarden Euro - nur unmoralisch, oder machten sie sich auch strafbar? Längst laufen großangelegte Ermittlungen und erste Prozesse, aber ein höchstrichterliches Urteil steht noch aus. Heute (10.30 Uhr) erreicht nun das erste Verfahren die obersten Strafrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe. (Az. 1 StR 519/20) Darum geht es genau bei Cum-Ex-Geschäften Cum-Ex-Geschäfte heißen so, weil Aktien mit („cum”) und ohne („ex”) Dividendenanspruch rund um den ...

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