BGH zu Werbung für „digitalen Arztbesuch” im Ausland

Telemedizin       -  Darf eine private Krankenversicherung für ärztliche Fernbehandlungen über eine App durch Mediziner im Ausland werben? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Bundesgerichtshof in Karlsruhe.
Foto: Monika Skolimowska/ZB/dpa | Darf eine private Krankenversicherung für ärztliche Fernbehandlungen über eine App durch Mediziner im Ausland werben? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

Der Bundesgerichtshof (BGH) klärt, ob Werbung für „digitale Arztbesuche” per App bei Medizinern im Ausland zulässig ist. Bei der Verhandlung am Donnerstag zeigte sich, dass die Karlsruher Richter Raum für neue technische Möglichkeiten sehen. Allerdings gebe es viele Fragen zu klären, machte der Vorsitzende Richter des I. Zivilsenates, Thomas Koch, deutlich. Zum Beispiel: Ob ein Verbot solcher Werbung für das gesamte Ausland gelten würde oder Unterschiede etwa zwischen EU-Ländern und Afrika gemacht würden. Eine Entscheidung verkündet das Gericht erst später. (Az.

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