Corona-Spuren auf dem Ausbildungsmarkt

Azubis       -  Auszubildene beim Autohersteller Skoda: Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) warnte, junge Menschen, die jetzt nicht ausgebildet würden, fehlten künftig als Fachkräfte.
Foto: Skoda Auto Deutschland GmbH/obs | Auszubildene beim Autohersteller Skoda: Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) warnte, junge Menschen, die jetzt nicht ausgebildet würden, fehlten künftig als Fachkräfte.

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die berufliche Zukunft junger Menschen aus. Deutlich weniger Jugendliche haben in diesem Jahr eine Ausbildung begonnen als noch 2019. So wurden 57.600 Ausbildungsverträge weniger abgeschlossen als im Vorjahr, wie aus der am Dienstag vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) vorgestellten Ausbildungsbilanz 2020 hervorgeht. Das entspricht einem Minus von 11 Prozent. Insgesamt wurden bundesweit 467.500 Ausbildungsverträge geschlossen, 2019 waren es noch 525.000. Erstmals seit der Wiedervereinigung lag die Zahl damit unter 500.000. Gründe dafür sind nach Angaben des ...

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