Frankfurt/Main

Dax schließt mit moderatem Verlust

Dax       -  Im Schriftzug 'DAX' spiegelt sich die große Anzeigetafel mit dem bis dahin erreichten Kursverlauf im Handelssaal der Börse in Frankfurt.
Foto: Christoph Schmidt | Im Schriftzug "DAX" spiegelt sich die große Anzeigetafel mit dem bis dahin erreichten Kursverlauf im Handelssaal der Börse in Frankfurt.

Gestützt wurde er dabei vom verhalten freundlichen Start der US-Börsen sowie einem wieder schwächelnden Eurokurs. Die Marke von 12.000 Punkten im Dax blieb an diesem Tag allerdings unerreicht. Mit einem kleinen Minus von 0,25 Prozent auf 11.940,71 Punkten verabschiedete sich das deutsche Börsenbarometer schließlich aus dem Tag.

Der MDax gab um 0,55 Prozent auf 25.349,37 Punkte nach. Der Technologiewerte-Index TecDax büßte hingegen im Sog der vor allem am Dienstag extrem schwachen US-Börse Nasdaq 2,85 Prozent auf 2482,60 Punkte ein. Europaweit sah es hingegen freundlicher aus: Der EuroStoxx 50 schloss mit plus 0,43 Prozent auf 3331,25 Punkte und auch die Börsen in Paris und London legten zu. In den USA legte der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss moderat zu. Die Nasdaq-Indizes verharrten in etwa auf Vortagesniveau.

Der neuerliche Ausverkauf an der technologielastigen Nasdaq am Vortag sorgte auch hierzulande für eine äußerst negative Stimmung für Techwerte. So büßten im Dax die Anteile des Halbleiterherstellers Infineon 4,0 Prozent ein und waren damit Dax-Schlusslicht. Im TecDax verloren die Papiere des für die Halbleiterbranche arbeitenden Maschinenbauers Aixtron 7,5 Prozent.

Die ebenfalls im TecDax gelisteten Papiere des Chipherstellers Dialog Semiconductor brachen gar um 13,0 Prozent ein und schlossen auf dem tiefsten Stand seit 2014. Karsten Iltgen vom Bankhaus Lampe vermutet, dass der iPhone-Hersteller Apple als Kunde von Dialog mit der Entwicklung eigener Chips rascher vorankommen könnte als bislang erwartet. Damit könnte bei Dialog bereits in diesem Jahr Umsatz wegfallen.

Auch die Techwerte SMA Solar und Nordex brachen ein: Die Papiere des Herstellers von Wechselrichtern verloren nach Aussagen zum ersten Quartal 11,1 Prozent ein. Allerdings waren die Aktien seit November auch um fast 60 Prozent gestiegen. Der Solarkonzern rechnet nur mit leichten Zuwächsen und bekräftigte seine Ende Januar gegebene Jahresprognose.

Die Papiere des Windkraftanlagen-Herstellers Nordex brachen um 9,7 Prozent und rutschten zeitweise sogar auf den tiefsten Stand seit 2013. Hier belasteten negative Analystenkommentare von Goldman Sachs und Alphavalue.

Positive Nachrichten hingegen kamen von Aroundtown, deren Aktien im MDax um 0,5 Prozent stiegen. Der Immobilienkonzern rechnet nach einem Gewinnsprung im abgelaufenen Jahr mit weiteren Zuwächsen.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,32 am Vortag auf 0,29 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,16 Prozent auf 140,48 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,08 Prozent auf 159,26 Punkte nach. Der Kurs des Euro fiel am Abend auf 1,2347 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2398 (Dienstag: 1,2376) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8066 (0,8080) Euro.

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