Der Stromschlucker in Stade und das unbeachtete LNG-Terminal

Geplantes Importterminal für Flüssigerdgas (LNG) in Stade       -  Die Fläche vor dem Industriepark Stade ist Teil der zukünftigen Hafenerweiterung für das geplante Import-Terminal für Flüssigerdgas.
Foto: Sina Schuldt/dpa | Die Fläche vor dem Industriepark Stade ist Teil der zukünftigen Hafenerweiterung für das geplante Import-Terminal für Flüssigerdgas.

Als Olaf Scholz nach dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs den Bau von zwei LNG-Terminals zur Einfuhr von Flüssigerdgas ankündigt, nennt der Kanzler zwei Standorte: Brunsbüttel und Wilhelmshaven sollen Deutschland unabhängiger machen vom Gas aus Russland. Doch im Schatten dieser Projekte wird auch im niedersächsischen Stade ein LNG-Terminal vorbereitet - vor der Haustür von einem der größten Stromschlucker des Landes. Denn in Stade unterhält das US-Chemieunternehmen Dow einen wichtigen Standort. Rund drei Millionen Tonnen Chemikalien werden dort nach Firmenangaben jedes Jahr produziert. Das kostet Energie. Viel ...

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