Einigkeit auf Meyer-Werft über Jobabbau: 450 müssen gehen

Meyer-Werft       -  Blick auf die Produktionsstätte der Meyer-Werft in Papenburg.
Foto: Tobias Bruns/dpa | Blick auf die Produktionsstätte der Meyer-Werft in Papenburg.

Beim Kreuzfahrtschiffbauer Meyer-Werft sollen in der Corona-Krise 450 Arbeitsplätze abgebaut werden. Diese Einigung stellten Geschäftsführung, Betriebsrat und IG Metall der Belegschaft am Mittwoch in Papenburg an der Ems vor. Nachdem die Fronten im größten deutschen Schiffbaubetrieb über Monate verhärtet waren, hat den Angaben zufolge Niedersachsens früherer Finanzminister Jürgen-Peter Schneider (SPD) die Verhandlungen erfolgreich moderiert. Wegen des Stillstands in der Kreuzfahrtbranche hat die Werft 40 Prozent weniger Arbeit und muss 1,2 Milliarden Euro einsparen.

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