Extra-Kosten für SMS-TAN beim Online-Banking rechtens?

Die Transaktionsnummer - kurz TAN - sichert Bankgeschäfte im Internet gegen Kriminelle ab. Verbraucherschützer finden: Dieser Service muss beim Girokonto inklusive sein. Ein BGH-Urteil entlastet Kunden aber nur in ganz bestimmten Fällen von Zusatzgebühren.
Online-Banking       -  Eine SMS, in der eine sogenannte „mobileTAN” zur Verifikation von Banküberweisungen angezeigt wird, auf dem Display eines Handys.
Foto: Lino Mirgeler | Eine SMS, in der eine sogenannte „mobileTAN” zur Verifikation von Banküberweisungen angezeigt wird, auf dem Display eines Handys.

Banken und Sparkassen dürfen ihren Kunden beim Online-Banking den Versand der Transaktionsnummern (TAN) per SMS extra berechnen. Voraussetzung dafür ist, dass die Nummer auch tatsächlich für einen Zahlungsauftrag eingesetzt wird. Das geht aus einem am Dienstag verkündeten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor. Nicht zulässig ist es damit beispielsweise, pauschal zehn Cent je verschickter SMS-TAN zu kassieren. (Az. XI ZR 260/15) Die Nummern werden benötigt, um online eine Überweisung, ein Lastschriftmandat oder einen Dauerauftrag abzuschicken. Der Kunde bestätigt seine Eingaben, indem er die ...

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