Folgekosten des DDR-Bergbaus nicht nur Landessache?

Stillgelegte Kaligrube       -  Mit einem Lader werden in einer ehemaligen Kaligrube Grubenhohlräume gesichert.
Foto: Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa | Mit einem Lader werden in einer ehemaligen Kaligrube Grubenhohlräume gesichert.

Thüringens Landesregierung prüft nach Angaben von Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) nach dem Kali-Urteil weitere rechtliche Schritte. Zunächst werde aber die schriftliche Urteilsbegründung des Oberverwaltungsgerichts abgewartet, sagte Siegesmund in Erfurt. Sie reagierte auf ein verlorenes Verfahren des Landes um jährliche Zahlungen in Millionenhöhe an den Kali-Konzern K+S (Kassel). Nach dem Urteil von Freitagabend muss das Land die hohen Kosten für Sicherungsarbeiten in zwei stillgelegten Kali-Gruben im Wartburgkreis weiterhin tragen. Per Vertrag von 1999 ist K+S davon freigestellt.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.

Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.

Wenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.

Wenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!