Griechen-Rettung wieder einmal auf der Kippe

Mehr als 300 Milliarden Euro haben Europäer, der IWF und private Geldgeber seit Mai 2010 bereitgestellt, um Griechenland vor der Pleite zu retten. Doch die Dauerkrise geht weiter.
Parlament in Athen       -  Ein Schuldenerlass für Athen wäre Wasser auf die Mühlen der Euro- und EU-Gegner. Foto: Simela Pantzartzi
| Ein Schuldenerlass für Athen wäre Wasser auf die Mühlen der Euro- und EU-Gegner. Foto: Simela Pantzartzi

Am Montag kommen die Euro-Finanzminister in Brüssel zusammen - und einmal mehr dreht sich alles um verzögerte Reformen in Griechenland und auf Eis gelegte Hilfsmilliarden. Zumal sich der Internationale Währungsfonds (IWF) immer noch bedeckt hält, ob er sich am dritten Rettungspaket beteiligt. Zuletzt soll es Annäherungen gegeben haben. Ein Abschluss der überfälligen Programmüberprüfung beim Treffen der Eurogruppe wird nicht erwartet. Ein Erfolg wäre, wenn es mit Athen eine Verständigung gibt, dass die Geldgeber-Institutionen wieder nach Griechenland reisen können. Warum kamen IWF und Europäer bisher nicht ...

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