Küchenhersteller Alno geht in die Insolvenz

Verluste und Schulden zwingen die Alno AG endgültig in die Knie - trotz eines vom neuen Großaktionär verordneten Sparprogramms. Die Sanierung will das Unternehmen trotzdem selbst in die Hand nehmen.
Küchenhersteller Alno       -  Schauraum des Küchenherstellers Alno im baden-württembergischen Pfullendorf.
Foto: Felix Kästle | Schauraum des Küchenherstellers Alno im baden-württembergischen Pfullendorf.

Nach jahrelangem Kampf gegen die finanzielle Misere geht der Küchenhersteller Alno in die Insolvenz. Das börsennotierte Unternehmen aus Pfullendorf reichte einen entsprechenden Antrag ein, um sich in Eigenregie sanieren zu können. Der Vorstand habe sich zu diesem Schritt entschlossen, weil in Verhandlungen mit potenziellen Investoren und Gläubigern „zuletzt keine Einigung erzielt werden konnte”, hieß es in einer Mitteilung. Großaktionär Tahoe, der erst seit Jahresbeginn das Sagen bei der Alno AG hat, stützt den Kurs und sieht den Sanierungsplan als Chance. Die IG Metall hingegen warf dem ...