Lucky Strike schnappt sich Camel

Der Weltmarkt für Zigaretten wird von wenigen großen Konzernen dominiert. Mit der Übernahme von Reynolds durch BAT verstärkt sich die Konzentration in der Branche.
Zigarettenproduktion       -  Zigaretten der Marke Lucky Strike in der Produktion bei British-American-Tabacco in Bayreuth. Foto: David Ebener
| Zigaretten der Marke Lucky Strike in der Produktion bei British-American-Tabacco in Bayreuth. Foto: David Ebener

Der Tabakkonzern British American Tobacco (BAT) will sich den Camel-Hersteller Reynolds American komplett einverleiben. BAT hält bereits 42,2 Prozent an Reynolds. Den Kauf der noch ausstehenden Anteile lässt sich BAT (Lucky Strike, Dunhill) insgesamt rund 47 Milliarden Dollar (knapp 43 Mrd Euro) kosten, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Der Kaufpreis soll teils in bar, teils in eigenen Aktien bezahlt werden. BAT ist auch in Deutschland aktiv. Größte Marke ist hier Lucky Strike, daneben auch Pall Mall. Reynolds American ist auf den US-Markt konzentriert, seitdem das internationale Geschäft 1999 an Japan ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung