Ohne Russland-Öl? Suche nach einer Lösung für Schwedt

Raffinerie in Schwedt       -  In der PCK-Raffinerie GmbH wird überschüssiges Gas in der Rohölverarbeitungsanlage verbrannt. Die Raffinerie in Schwedt versorgt große Teile Ostdeutschlands. Sie wird vom russischen Staatskonzern Rosneft betrieben.
Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa | In der PCK-Raffinerie GmbH wird überschüssiges Gas in der Rohölverarbeitungsanlage verbrannt. Die Raffinerie in Schwedt versorgt große Teile Ostdeutschlands. Sie wird vom russischen Staatskonzern Rosneft betrieben.

Es geht rasant abwärts. Der Anteil russischen Öls am deutschen Ölverbrauch ist binnen weniger Wochen von 35 auf 12 Prozent gesunken - das stellte Wirtschaftsminister Robert Habeck am Sonntag im neuen Fortschrittsbericht Energiesicherheit heraus. Nun hält der Grünen-Politiker auch ein Öl-Embargo gegen Moskau wegen des Angriffs auf die Ukraine für machbar. Die Pläne der Europäischen Union dafür dürften schon bald konkreter werden. Doch bleibt eine hohe Hürde: der Betrieb der wichtigen Raffinerie in Schwedt, die große Teile Ostdeutschlands versorgt.

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